Thema Drogenpolitik
Unser Schwerpunkt in der Drogenpolitikberatung liegt im Auf- und Ausbau kommunaler Suchthilfenetze und der Bildung von intersektoralen Kooperationen.
Kommunen sind zunehmend mit der Drogenproblematik konfrontiert. Sie spüren die Probleme unmittelbar und sind täglich gefordert, die negativen individuellen und gesellschaftlichen Folgen von problematischem Drogenkonsum wirksam einzudämmen. Zugleich können in Kommunen alle Betroffenen in einen direkten Dialog treten und gemeinsam adäquate Lösungsansätze entwickeln.
Realitäten Bureau unterstützt lokale Akteure bei der interdisziplinären Zusammenarbeit, der Entwicklung, Koordination und praktischen Umsetzung lokaler Strategien. Dabei profitieren sie von unserer Praxiserfahrung in der kommunalen Drogenpolitik und von Handreichungen zum Aufbau runder Tische, die wir in Zusammenarbeit mit Experten aus über 30 Kommunen erarbeitet haben. Hinzu kommen Tools, die der Bedarfsanalyse, der Prioritätensetzung und der Auswahl der wichtigsten Kooperationspartner dienen.
Nutzen Sie unsere langjährigen Erfahrungen und das weltweite Experten-Netzwerk von Realitäten Bureau.
Bessere Hilfen für drogenabhängige Frauen

Realitäten Bureau hat im Auftrag der GIZ ein Training entwickelt. Es unterstützt Drogenpolitik und Suchthilfe dabei, Hilfsangebote auf die besonderen Bedürfnisse von drogenabhängigen Frauen zuzuschneiden. Susanne Schardt vom Realitäten Bureau ist eine der GIZ Mastertrainerinnen und hat seit 2009 bereits mehrere Trainings in der Ukraine und in Nepal durchgeführt.
Die GIZ hat einen Flyer (in englisch) zu diesem Trainingskurs erstellt.
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20 Jahre "Frankfurter Resolution"
Konferenzdokumentation online
Im November 1990 brachen europäische Städte auf, um die Drogenpolitik zu reformieren. Sie kamen darin überein, dass alle bisherigen Versuche, Drogen und Drogenkonsum zu eliminieren gescheitert waren. Es mussten neue Modelle entwickelt werden, um der Drogenproblematik in europäischen Städten zu begegnen. Zum Abschluss der Konferenz verabschiedeten sie die Frankfurter Resolution. Die Kooperation der Städte führte zur Bildung des Netzwerks "European Cities on Drug Policy" (ECDP), das die Debatte für eine europaweite Harm Reduction Politik maßgeblich vorangetrieben hat.
Realitäten Bureau hat die Dokumentation der ersten Städtekonferenz und die Frankfurter Resolution eingestellt (Englisch).
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